Wanderungen mit Anfahrt


A Urach - Ruine Hohenwittlingen - Ruine Baldeck - Ermstal - Seeburg - Wittlingen - Wittlinger Schlucht - Urach

Ausgangspunkt: Bei Anfahrt mit Pkw Parkplatz an der B 465 bei Abzweigung der Wittlinger Steige.

Bei Anfahrt mit Omnibus Post oder Bahnhof Urach.

Wegstrecke: Von P Georgenau ca. 12,5 km

Vom Bhf Urach und zurück ca. 6 km mehr.
Wer die Wanderung beim Bhf beginnt, geht am Güterbahnhof vorbei durch die Straße »Beim Tiergarten« zum Parkplatz, über den Bahnübergang, roter Dreiblock, hinüber zum Fußweg am Steilaufstieg zum Hanner Felsen. Bald leitet der gelbe Dreiblock links ab am Hang des Tiergartenberges hin. Wir sind auf dem »Grünen Weg«, dem wir ermsaufwärts folgen, immer gelber Dreiblock, vorbei an der Kunstmühle und der Baumwollspinnerei, bis links ein Steg über die Erms führt. Nun auf der Bundesstraße aufwärts zur Abzweigung der Wittlinger Steige.
Wer mit dem Pkw anfährt, beginnt hier am Parkplatz die Wanderung. Wir folgen dem gelben Dreiblock am Rand des Föhrentals hin leicht aufwärts, später am Föhrenbach entlang bis zur Georgsbrücke und steigen auf dem mit gelber Raute bezeichneten Fußpfad in Kehren hinauf zur Schillerhöhle. Schillerhöhle: Die 91 m lange Höhle kann mit einer Taschenlampe begangen werden. Bitte keine Fackeln benützen, unsere Höhlen sollten auch keine Abfallplätze werden. Über Stufen steigen wir weiter an und erreichen in ca. 10 Minuten die Ruine Hohenwittlingen, gelbe Raute, später gelbes Dreieck. Hohenwittlingen (677 m): Mächtige Ruine hoch über dem Ermstal, prachtvoller Blick auf das obere Ermstal. Die Burg wird 1248 erstmals erwähnt, sie befand sich 1251 im Besitz der Grafen von Württemberg, war 1548 Zufluchtsort für den Reformator Johannes Brenz, beginnender Zerfall nach dem 30jährigen Krieg. Nach dem Burggraben setzen wir unsere Wanderung halbrechts auf dem mit gelbem Dreiblock bezeichneten Wanderweg fort, Wegweiser Baldeck, erreichen nach ca. 20 Minuten den Buckfelsen, queren einige Minuten später die Baldecksteige und gehen auf dem Fahrweg abwärts. Nach ca. 10 Minuten zweigt in einer engen Wegkehre ein bergan führender Fußpfad ab, auf dem wir nach weiteren 10 Minuten die Abzweigung zum B aldeck erreichen. Auf dem schroffen Felsen stand einst eine kühne Burg, die nur einmal 1256 in den Urkunden auftaucht.
Zur Abzweigung zurückgekehrt, gehen wir den Pfad rechts am Hang leicht aufwärts, gelber Dreiblock, erreichen nach ca. 5 Minuten die Felsplatte über den Rabenfelsen, wandern vor bis zum Fahrweg, auf diesem abwärts, bei einer Kehre, gelber Dreiblock, auf dem Waldweg links hinunter zur Talstraße. Auf dieser müssen wir ca. 500 m aufwärts, dann rechts über die Erms und auf dem »Grünen Weg« aufwärts in ca. 15 Minuten nach Seeburg.
Seeburg (598 m): 770 erstmals urkundlich erwähnt in einer Zuwendung an das Kloster Lorsch. 9 Mühlen mit Bannrecht bestanden hierim 15. Jh. Im 18. Jh war eine Holzrutsche eingerichtet. Das Dörfchen liegt in einer selten schönen Landschaft. Ein Abstecher auf den Burgberg läßt dies besonders deutlich werden.
4 Täler treffen hier zusammen, das Seetal, das Mühltal, das Fischburgtal und das Ermstal. Der Ort liegt auf einer ausgedehnten Kaiktuifbarre, die teilweise abgebaut wurde. Die aufgelassenen Steinbrüche wurden zu Gärten umgewandelt. Noch kann man Eingang und Ausgang des Stollens erkennen, mit dessen Hilfe der frühere »Bodenlose See« abgelassen werden konnte. Kunstgeschichtlich interessante Wandmalereien in der Dorfkirche.
In Seeburg folgt man dem gelben Dreieck Richtung Urach. Beim Cafü Schlößle biegt der Wanderweg rechts ab, führt durch das Waldgebiet Kirchberg, immer gelbes Dreieck, bei Waldaustritt geradeaus zur nächsten Waldecke, dort links am Waldrand oder nahe dem Waldrand, vorbei am Sportplatz, ca. 3 Minuten danach nach rechts auf dem Fahrweg nach Wittlingen. In Wittlingen folgen wir der gelben Raute Richtung Hohenwittlingen und wandern durch die Wittlinger Schlucht zum Ausgangspunkt zurück. Nach Urach auf dem gleichen Weg wie zu Beginn zurück.

B Gomadingen - Sternberg - Dapfen - Marbach - Gomadingen

Ausgangspunkt: Feriensiedlung Gomadingen Wegstreke: ca. 10 km

Anfahrt über Bleichstetten - Lonsingen - Gächingen.

Auf vielen Wegen kann der Sternberg angegangen werden, rundum findet man Parkplätze, von denen aus größere und kleinere Rundwanderungen durchgeführt werden können. (Wanderkarte 1:25000 Gomadingen und Umgebung).
Wir beginnen unsere Wanderung unweit der Feriensiedlung und steigen beim Caf Müller auf dem mit gelber Raute bezeichneten Weg zum Sternberg auf. Sternberg (844 m): Die Bergkuppe mit Aussichtsturm zählt zu den bevorzugt besuchten Aussichtsbergen der Schwäbischen Alb, Landschaftsschutzgebiet. Der Kern des Sternberges besteht aus Basalttuff mit eingeschlossenem Basalt, der Schlot des einstigen Vulkans ist noch erkennbar.
Wanderheim des Schwäbischen Albvereins.
Nun folgen wir dem roten Balken des HW 5 oder dem Zeichen des Burgenweges bergab, bald über die Sternbergweide hinab, dann nach links durch den Wald und das Lerchental abwärts ins Wolfstal. Dort gehen wir links bis zu dem von Gomadingen herkommenden Sträßchen, auf diesem rechts zum Waldrand, dann links am Waldrand entlang, schließlich durch den Wald bis zur Weggabel, wo der mit gelber Raute bezeichnete Weg nach Dapfen abzweigt (ca. 15 Minuten bis Dapfen). Wer nicht nach Dapfen hinein will, wandert auf dem Sträßchen links hinab ins Tal, über die Lauter und auf der Straße nach Marbach. Marbach (650 m); Das Haupt- und Landgestüt Marbach ist ein staatlicher Betrieb, der die Gestütshöfe Marbach, Offenhausen, St. Johann und Güterstein umfaßt. Schon seit 1554 ist hier ein Gestüt beurkundet. Die Pferdezucht Marbachs ist weithin bekannt. Jährlich besuchen Tausende von Pferdeliebhabern Ställe und Koppeln des Gestüts. In Marbach führt das gelbe Dreieck über die Lauter, man wandert auf der Straße nach Ödenwaldstetten, bis rechts der schon bekannte Weg zum Sternberg führt. Auf diesem wandern wir um den Hackberg bis zur Straße nach Gomadingen, auf der wir, vorbei an der Feriensiedlung zum Ausgangspunkt zurückkehren.

C Bichishausen - Steighof - Bürzel - Wittsteig - Hohengundelfingen - Bichishausen

Ausgangspunkt: Ortsmitte von Bichishausen Wegstrecke: ca. 10 km

Anfahrt über Gomadingen, das Lautertal abwärts über Marbach - Dapfen - Buttenhausen - Hundersingen nach Bichishausen.
Vom Dorfplatz bei der Kirche (Wegweiser Steighof - Bürzel) führt ein Wanderweg hinauf zur Albhochfläche. Bei dem Wanderparkplatz vor den Steighöfen nehmen wir den Weg Richtung »Bürzel« (Wegzeiger) am Waldrand entlang und erreichen in wenigen Minuten den Aussichtspunkt Bürzel hoch über Gundelfingen. Die gelbe Raute lenkt unsere Schritte weiter nahe dem Trauf, bis wir auf einen Fahrweg stoßen, dem wir nach links folgen. Etwa 10 Minuten später wenden wir uns bei dem Feldkreuz (einzelstehende Esche) wieder nach links. Bald stoßen wir auf einen großen Wegweiser. Wer einen Abstecher zur Burg Derneck machen will, muß hier scharf rechts gehen, in ca. 15 Minuten ist man beim Wanderheim Burg Derneck. Der direkte Weg zum Weiler Wittsteig führt auf dem Wiesenweg hinüber zum Wald und durch diesen hinab, Zeichen des Burgenweges. Beim Gasthaus Wittsteig queren wir die Straße und steigen auf dem bezeichneten Fußpfad hinauf zur Ruine Hohengundelfingen.
Hohen gundelfingen (732 m): Die heute noch mächtige Anlage mit dem rd 12 m hohen, aus Buckelquadern errichteten Bergfried zeugt von der einstigen Größe des Geschlechtes der Gundelfinger. Wohl gegen Ende des elften Jahrhunderts als typische Hochadelsburg erbaut, war sie bis ins 14. Jahrhundert Stammsitz der Gundelfinger. Der heutige Besitzer ließ die Ruine vorbildlich herrichten und machte sie der Allgemeinheit zugänglich. Wir verlassen die Ruine auf dem Anstiegsweg, gehen aber nach den Treppen geradeaus auf dem Burgenweg abwärts. Bald erreicht man die Fahrstraße, auf der wir nach Gundelfingen hineingehen. Dort queren wir die Lautertalstraße, gehen nach der Straße gleich rechts, roter Balken und Burgenwegzeichen, und wandern auf dem Fahrweg entlang der Lauter talaufwärts. (Immer wieder prächtige Blicke auf die Felsgruppe des Spitzigen Steines und auf Hohengundelfingen). Bald sind wir wieder in Bichishausen (Ein Abstecher zur Ruine Bichishausen ist immer lohnend). Dies ist nur ein Beispiel der zahlreichen Wandermöglichkeiten im reizvollen Lautertal.
Weitere Möglichkeiten:
Buttenhausen - Schachen - Fladhof - Hundersingen - Buttenhausen.
Wittsteig - Hohengundelfingen - Dürrenstetten - Heiligental - Wittsteig.
Burg Derneck - Ehestetter Tal - Steighof - Burg Derneck.
Burg Derneck - Münzdorf - Hayinger Brücke - Glastal - Lämmerstein - Hayingen - Maisenburg - Lautertal - Burg Derneck.
Laufenmühle - Wolfstal - Erbstetten - Wartstein - Lautertal - Unterwilzingen - Laufenmühle.

D Stahlecker Hof—Ruine Stahleck—Ruine Greifenstein - Holzelfingen - Stahlecker Hof

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Stahlecker Hof

Wegstrecke: ca. 9 km

Anfahrt über St. Johann-Würtingen - St. JohannOhnastetten zum Stahlecker Hof
Vom Parkplatz folgen wir dem roten Dreiblock (Wegweiser Greifenstein) auf einem Grasweg in westlicher Richtung hin zum Wald. Dort wenden wir uns nach links und wandern in wenigen Minuten am Waldrand entlang zur Ruine Stahleck (außer dem Burggraben ist nichts mehr erhalten). Nun auf dem Wanderweg, rotes Dreieck, leicht abwärts, nach dem Taleinschnitt über Stufen aufwärts, bei der Wegteilung weiter, dem roten Dreieck folgend, teilweise über Stufen aufwärts bis zu einem guten Fahrweg, der uns durch den Wald Zeller- buch führt. Kurz vor einer Weggabel zweigt halbrechts ein Fußweg ab zum Eckfelsen.
Eckfelsen (748 m): Prächtige Aussicht aufs Zellertal, aufs Echaztal und auf die umliegenden Höhen.
Auf gutem Wanderweg, immer nahe dem Trauf, leitet das rote Dreieck zur Ruine Greifenstein. Ruine Greifenstein (760 m): Ab 1187 wird das mächtige Geschlecht der Greifensteiner mehrfach genannt. 1311 wurde die Burg im Reichskrieg zerstört. Schöner Blick ins Echaztal. Auf dem Traufweg wandern wir weiter zum Kleinen Greifenstein, dann am Waldrand nach Holzelfingen. Im Ort auf der Straße »Im Städtle« abwärts, die Römerstraße entlang und die Ohnastetter Straße links aufwärts, roter Dreiblock. Am Ortsende müssen wir ca. 200 m auf der Landstraße gehen, biegen dann aber nach rechts ab und wandern auf dem Feldweg (alte Landstraße), bis wir bei der Bushaltestelle wieder auf die Landstraße stoßen. Auf dieser geht es etwa 250 m Richtung Ohnastetten, dann links auf dem Zufahrtsweg zurück zum Stahlecker Hof, anfangs roter Dreiblock, später rote Raute.
Die Wanderung kann leicht erweitert werden: Stahlecker Hof - Göllesberg - Übersberg - Mädlesfels - Rangen - Zellertal - Stahlecker Hof = (ca. 8 k mehr).

E Parkplatz beim Schloß Lichtenstein - Schloß Lichten- stein - Gießstein - Nebelhöhle - Parkplatz Lichtenstein

Ausgangspunkt: P Lichtenstein

Anfahrt über St. Johann-Würtingen - St. JohannOhnastetten - Holzelfingen - Greuthau.

Vom Parkplatz schlendern wir zunächst hinüber zum Schloß Lichtenstein.
Schloß Lichtenstein (813 m): Als Nachfolgeburg des alten Lichtensteins 1389-1394 von den Grafen von Württemberg erbaut und mit einem Burgvogt besetzt; ab 1567 Forstamt; ab 1802 fürstliches Jagdhaus. Herzog Wilhelm von Urach ließ 1840141 das heutige Schloß errichten. Nach der Schloßbesichtigung sollte man einen Abstecherzum Hauffdenkmal, zur geologischen Pyramide und zur Ruine Alter Lichtenstein nicht versäumen. Vom Schloß wandern wir zum Forsthaus, folgen dem mit rotem Dreieck bezeichneten Wanderweg im Wald abwärts, queren den Sattel und steigen auf dem Grasweg wieder bergan zum Linsenbühl. Nun weiter auf dem Randweg zum Gießstein.
Gießstein (788 m): Die vorspringende Felspartie bietet einen prächtigen Ausblick aufs Echaztal.
Der Wanderpfad führt nun am Trauf über dem Reißenbachtal entlang zum Parkplatz beim Skilift Kalkofen (Feuerstelle, Spielplatz, Kalkofenhütte).
Nachdem wir die Straße gequert haben, gehen wir rechts auf dem Fahrweg weiter am Trauf entlang, nach Eintritt in den Wald auf guten Wanderwegen, rotes Dreieck, zum Festplatz bei der Nebelhöhle und zur Höhle. Nebelhöhle (808 m): Schauhöhle im Weißjura Delta, 380 m lang. Das Wasser löste in vielen Jahrtausenden den Kalkstein auf, der Höhlenbach räumte Klüfte und Hohlräume aus, nachdem dann die Höhle zur Trockenhöhle geworden war, begann die Bildung von Tropfsteinen.
1486 wurde die alte Nebelhöhle als Nebelloch erstmals in einer Urkunde erwähnt, 1920 wurde die neue Höhle entdeckt. Nach der Rast bei der Höhle kehren wir auf dem gleichen Weg zum Kalkofen zurück, dort gehen wir auf dem Fahrweg über freies Feld weiter, roter Dreiblock, wandern bei der Wegteilung rechts, biegen nach ca. 5 Minuten links ab und kehren schließlich durch den Wald zum Parkplatz zurück.
Erweiterung der Wanderung:
Von der Nebelhöhle zur Ruoffsecke, auf dem Traufweg zum Wackerstein und über den Won zur Nebelhöhle zurück (ca. 4,5 km weiter).